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Wenn Gelenke und Co. einfach nicht mehr rund laufen

Haben Sie sich schon einmal den Arm oder das Bein gebrochen? Dann kennen Sie das Gefühl sicher noch zu gut – durch Gips oder Schrauben werden bestimmte Körperregionen in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Was in diesem Fall zwar nervig, aber zeitlich begrenzt ist, erleben Millionen Menschen dauerhaft. Die Rede ist von Erkrankungen wie Arthrose, rheumatoider Arthritis oder Gicht, also wenn die normale Funktion der Gelenke dauerhaft gestört ist.

143 dieser „natürlichen Scharniere“ verbinden unsere Knochen miteinander und sorgen für Gelenkigkeit und Elastizität. Knorpelgewebe und Gelenkkapsel (= Bindegewebsschlauch) dienen als Stoßdämpfer, reduzieren den Druck und stellen die Versorgung des Gelenks mit wichtigen Nährstoffen sicher. Mit fortschreitendem Alter ist eine gewisse Abnutzung ganz normal. Im Krankheitsfall jedoch geht dieser deutlich über das erträgliche Maß hinaus. Arthrose ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit 5 Millionen Betroffenen die häufigste Gelenkerkrankung in Deutschland, Zahl steigend.

Symptome zeigen sich besonders im Bereich der Knie oder Hüfte sowie an den Händen. Neben einer genetischen Komponente sind vor allem Bewegungsmangel oder Übergewicht mögliche Ursachen. Auch Schädigungen z.B. durch Sportverletzungen, Stoffwechselerkrankungen oder eine allgemeine Fehlhaltung können den Ausbruch der Erkrankung begünstigen. Die Ausprägungen sind vielfältig und der Verlauf ist häufig im ersten Stadium symptomlos. Erst wenn der Knorpel so weit geschädigt ist, das gelenknahe Knochenenden aneinander reiben, treten Schmerzen und Einschränkungen bei Bewegungsabläufen auf. Durch Reizung der Gelenkinnenhaut können chronische Entzündungen entstehen. Ein Teufelskreis aus Schonhaltung und Schmerzen beginnt.

Besuchen Sie uns in unserer natürlich-Apotheke. Die Regulationspharmazie® bietet umfassende Möglichkeiten, die Schmerzspirale zu durchbrechen und für mehr Beweglichkeit im Alltag zu sorgen.

Hintergrundwissen:

Arthritis: entzündliche Gelenkerkrankungen (zum Teil aus der Reihe der Autoimmunerkrankungen), die durch Symptome wie Schwellung, Schmerzen, Steifheit und Bewegungseinschränkung gekennzeichnet sind

Arthrose: Gelenkverschleiß, vor allem am Knorpel, der über das normale im Alter vorkommende Maß hinausgeht (Arthrose bzw. rheumatoide Arthrose kann als Folge einer Gelenkentzündung entstehen) und dauerhaft Schmerzen verursacht

Gicht: Folge einer Störung im Harnsäurestoffwechsel, durch die es zu Ablagerungen in Gelenken und Geweben, zu Knochen- und Knorpelveränderungen sowie langfristig zu

Beweglich – agil – schmerzfrei

natürlich-Tipps bei Gelenkbeschwerden

Ernährung: Die Zusammensetzung unserer Ernährung hat wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit. Auf den Speiseplan gehören allen voran entzündungshemmende Lebensmittel wie Fisch, Nüsse, gutes Gemüse oder Olivenöl. Verzichten Sie soweit es geht auf Produkte tierischen Ursprungs. Die darin enthaltene Arachidonsäure kurbelt die Bildung bestimmter Gewebshormone an, die Entzündungen und Schmerzen verstärken können.

Mineralstoffe: Natürliche Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien wie Vitamin E und C, Carotinoide, Zink oder Selen sind, ebenso wie Glucosamin und Chondroitin, wichtig für die Gelenkgesundheit. Zusätzlich gilt: Trinken, Trinken, Trinken (Wasser und ungesüßte Kräutertees).

Bewegung: Auch wenn es manchmal schwerfällt – Bewegung ist das A und O, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stimulieren, Knochenschwund vorzubeugen und die Muskeln zu stärken. Zusätzlich wird die Nährstoffversorgung der Gelenke angeregt und Schwellungen werden reduziert. Ausdauer- und Krafttraining sollten Hand in Hand gehen. Unsere Empfehlung: Sportarten wie Nordic Walking, Schwimmen, Aquagymnastik, Radfahren, Pilates, Tanzen oder TaiChi.

Enzyme: Wenn die Gelenke mit schmerzhaften Entzündungen reagieren, benötigt der Körper einen natürlichen Unterstützungstrupp, um die Probleme bei der Wurzel zu packen. Enzyme zerlegen körpereigene Eiweiße („Entzündungsabfall“) in kleine Teile, sodass die Abheilung beschleunigt wird und die Schwellung zurückgehen kann. Tipp: Eine etwa 6 bis 8-wöchige Enzym-Kur zur langfristigen Regulation.

Heilpflanzen: Ob Teufelskralle, Weidenrinde, Arnika oder Borretschsamenöl – in diesen Pflanzen stecken natürliche Wirkstoffe mit schmerzlinderndem und entzündungshemmendem Effekt. Zusätzlich empfehlen wir Hydroanwendungen wie Umschläge, Bäder oder Wickel (z.B. Rosmarinbad, Latschenkiefereinreibung, Fangopackung, Hopfenumschlag). Diese sind wohltuend bei vielen Beschwerden des Bewegungsapparates. Warmkalte Güsse oder eine Kneipp-Kur verringern durch die unterschiedlichen Temperaturreize außerdem die Muskelspannung und wirken sich positiv auf Blutdruck und Herzschlag aus.

Nutzen Sie jetzt unsere Beratungswochen zur persönlichen Beratung. Wir ersetzen damit keinesfalls die Diagnose/Therapie durch einen Facharzt – sondern sehen uns als sanfte Unterstützer für Ihre Gesundheit. Aber das erzählen wir Ihnen lieber alles persönlich :)